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Gemütliches Bölkow-Treffen 2019 auf Melle-Grönegau


Google-Übersetzung aus dem Niederländischen

Bolkow-Treffen 2019

Melle, 22. Juni 2019 - Auf dem Flughafen Melle-Grönegau (EDXG) fand am Wochenende vom 21. bis 23. Juni ein sogenanntes Bölkow-Treffen statt. Ein Fly-In mit Sportflugzeugen vom Typ Bölkow. Der Hauptteil bestand aus der Bo.207, der Bo.208 Junior und der Bo.209 Monsun. Unter den geladenen Besuchern befanden sich auch Typen, die indirekt mit Bölkow zu tun haben. Dies betrifft zum Beispiel den MFI-9 (eigentlich der Ursprung des Bo.208 Junior) und den SIAT Flamingo.

Alle Bölkow-jes

Fügen Sie dazu eine Reihe von netten, besuchenden Flugzeugen anderer Typen hinzu und Sie haben die Zutaten für eine sehr schöne Veranstaltung! Mehr als einen Besuch wert.

Zuerst etwas über die Punkte auf dem 'i' in diesem Artikel oder eher auf dem 'o'. Formal ist es Bölkow und nicht Bolkow. Dies ist jedoch nicht bei allen Fotos der Fall, da dies das digitale Durchsuchen der Fotos erleichtert.

Bölkow-Treffen

Von Hilversum sind wir am frühen Samstagmorgen mit der PH-SKE Cessna 172P Skyhawk II in östlicher Richtung losgefahren. Weil wir das sofort hinter uns gebracht haben und die Landegebühren in Deutschland meist sehr günstig sind, haben wir einen Zwischenstopp in Osnabrück-Atterheide (EDWO) eingelegt. Ein thermischer und windiger Wind machte die Landung sportlich, aber natürlich kamen wir sicher und gekonnt an Deck an. Leider war in diesem Bereich nicht viel los. Die meisten Scheunen waren geschlossen. Die Entscheidung, schnell zum Endziel Melle-Grönegau weiterzufliegen, wurde daher im ersten Semester einstimmig getroffen.

PH-SKE Cessna 172P Skyhawk II, "unsere Fahrt für den Tag"

Es war ungefähr 16 NM, die nach Melle flogen. Wir fingen östlich an und Melle liegt auch östlich von Osnabrück. Deshalb waren wir schon beim langen Finale für die Melle-Grönegau-Strecke in der Klemme und (nicht einmal die Hälfte) im Furz.

Bölkow-Treffen 2019

Einmal im Gras zwischen den anderen Besuchsgeräten geparkt, wurden wir herzlich willkommen geheißen. Die Landungen waren an diesem Wochenende kostenlos und alle besuchenden Piloten erhielten einen speziellen herzförmigen Kuchen mit der Aufschrift "Bölkow & Friends - Melle 2019". Es war auch möglich, sich frei zwischen den Kisten zu bewegen und direkt neben der Landebahn zu sitzen, um den Lande- und Abflugverkehr aufzuzeichnen.

Spezieller Bölkow-Kuchen mit - auf jeden Fall - "einem glücklichen Piloten"! 🙂

Haben wir als Niederländer etwas zu beanstanden? Ja Leider hatten einige Besitzer ihr Flugzeug gut mit einer Stoffhaube über dem Cockpit gepackt. Unter dem Gesichtspunkt der Wartung des Geräts ist es absolut verständlich, dass Sie nur mit einem solchen Fly-In auch die Boxen des anderen genießen können. Ohne Motorhaube macht ein Flugzeug einfach mehr Spaß!

D-EEXE Heliopolis Gomhouria Mk6 (Lizenzbau Bücker Bu-181 Bestmann) mit hässlicher Kappe

Bolkow Bo.207

Diese Begegnung ist Ludwig Bölkow zu verdanken. 1947 gründete er Ingenieurbau Bölkow. 1957 entwickelte er gemeinsam mit Hans Klemm Flugzeugbau als erster den Klemm Kl.107. Eine (verpackte) Kopie davon war ebenfalls vorhanden. Ein Kl.107 wurde gebaut (c / n 101), fünfundzwanzig Kl.107B (c / n 102 - 126) und dreißig Kl.107C (c / n 125 - 154).

D-ELYQ Klemm Kl.107C, leider auch mit Kapuze

Eine verbesserte Version des Klemm Kl.107C kam 1960 auf den Markt. Zu diesem Zweck wurde der Kl.107C mit c / n 145 in Bölkow Bo.207 mit c / n 201 umgewandelt. Danach folgten 91 Produktionskopien (c / n 201 - 292).

Folgende Klemm Kl.107 / Bo.207 waren anwesend:

Registrierung Typ
D-EBCO Bölkow Bo.207
D-EBKY Bölkow Bo.207
D-EBTA Bölkow Bo.207
D-EHLA Bölkow Bo.207
D-EHLU Bölkow Bo.207
D-ELYQ Klemm Kl.107C
D-ENVI Bölkow Bo.207
D-ENVU Bölkow Bo.207
D-ESMA Bölkow Bo.207
G-EJBI Bölkow Bo.207

Bölkow Bo.208 Junior

1962 begann Bölkow mit der Lizenzierung des Malmö Flygindustri MFI-9. Dieses Flugzeug wurde von dem Schweden Björn Andreasson als BA-7 konstruiert und in einer kleinen Auflage von 30 Stück bei MFI als MFI-9 gebaut. Die meisten Flugzeuge wurden jedoch in Bölkow als Bo.208 Junior gebaut. Insgesamt wurden 186 ausgeliefert. Die Liste der Baunummern ist etwas unberechenbar. Nummer 501 war ein Prototyp, der noch in Malmö gebaut wurde. Es folgten die Nummern 501-505, 507-547, 549-550, 555, 560-564 und 567-709. Der letzte Junior wurde 1971 ausgeliefert.

Zu den Teilnehmern an Melle gehörte auch die SE-CFP. Dies ist ein Original MFI-9. Das ist etwas seltener als die Bo.208.

SE-CPG Malmö Flygindustri MFI-9 Junior

Andere nette Junioren waren zwei aus der Schweiz und eine aus Frankreich.

Besonders hervorzuheben ist das D-ENEP. Das Gerät sah von außen wunderschön aber auch von innen makellos aus. Die Instrumententafel war schön fertig.

D-ENEP Bolkow Bo.208A Junior

D-ENEP Bolkow Bo.208A Junior mit schönem Interieur

Diese Box sorgte auch bei der Abreise für Aufsehen. Nach dem Start machte es einen Tiefpass mit einer schönen Kurve für das Foto. Dann gingen sie nach Hause.

Folgende Bo.208 Junioren waren anwesend:

Registrierung Typ
D-EKGI Bölkow Bo.208C Junior
D-EDIU Bölkow Bo.208C Junior
D-EFME Bölkow Bo.208C Junior
D-EFNY Bölkow Bo.208C Junior
D-EGIC Bölkow Bo.208C Junior
D-EGNY Bölkow Bo.208C Junior
D-EGVI Bölkow Bo.208C Junior
D-EGXO Bölkow Bo.208C Junior
D-EGZO Bölkow Bo.208C Junior
D-EJMB Bölkow Bo.208C Junior
D-EJNI Bölkow Bo.208C Junior
D-EKDI Bölkow Bo.208C Junior
D-ENEP Bölkow Bo.208A Junior
D-EOXT Bölkow Bo.208C Junior
F-BRHM Bölkow Bo.208C Junior
G-ATTR Bölkow Bo.208C Junior
G-BSME Bölkow Bo.208C Junior
HB-UPH Bölkow Bo.208C Junior
HB-UXN Bölkow Bo.208C Junior
SE-CPG Malmö Flygindustri MFI-9 Junior

Bölkow Bo.209 Monsun

1970 entwickelte Bölkow einen Nachfolger für den Junior. Dieses Flugzeug würde ein Low-Decker werden, der auf dem Junior basiert, aber ein größeres Cockpit hat. Optional kann dieses Gerät mit einem einziehbaren Bugrad und einem variablen oder festen Propeller ausgestattet werden. Die Typen wurden durch zwei Buchstaben angegeben. Die ersten Buchstaben (R oder F) geben das einziehbare oder feste Stützrad an. Der zweite Buchstabe (F oder V) steht für Fixed oder Variable Prop. Dieses Modell würde als Bo.209 Monsun auf den Markt kommen.

Übersicht der Bölkow-Typenbezeichnung Bo.209 Monsun
Modell Name PK Motor Nasenrad Propeller
Bo.209A Monsun 125FF 125 Lycoming O-235F Behoben Behoben
Bo.209B Monsun 150FV 150 Lycoming O-320-E1C Behoben Variabel
Bo.209B Monsun 150 RV 150 Lycoming O-320-E1C Einziehbar Variabel
Bo.209B Monsun 150FF 150 Lycoming O-320-E1C Behoben Behoben
Bo.209C Monsun 160FV 160 Lycoming O-320-E1F Behoben Variabel
Bo.209C Monsun 160 RV 160 Lycoming O-320-E1F Einziehbar Variabel
Bo.209S Monsun 130FF 130 Rolls-Royce Continental O-240-A Behoben Behoben

Der Rumpf dieses Geräts sieht nach hinten sehr gerade aus. Dies geht aus dem Design des Junior hervor, das auch in Bezug auf das Design sehr eckig ist.

D-EAAT Bolkow Bo.209C Monsun 160FV zeigt den eckigen Rumpf gut

Zum Zeitpunkt der Produktion war Bölkow Teil der Gruppe Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB) geworden. Sie produzierten insgesamt 102 Flugzeuge. Die Baunummern reichten von 101 bis 119, 105A, 121 bis 201 und schließlich ein weiteres Flugzeug mit der Seriennummer 301. Danach begann Bölkow mit der Entwicklung von Hubschraubern, und leichte Sportflugzeuge wurden nicht mehr entwickelt.

Folgende Bo.209 Monsuns waren anwesend:

Registrierung Typ
D-EAAM Bölkow Bo.209C Monsun 160RV
D-EAAT Bölkow Bo.209C Monsun 160FV
D-EAIG Bölkow Bo.209C Monsun 160RV
D-EBJP Bölkow Bo.209C Monsun 160RV
D-EEFF Bölkow Bo.209C Monsun 160RV
D-EEIP Bölkow Bo.209C Monsun 160RV
D-EFJC Bölkow Bo.209C Monsun 160RV
D-EIFL Bölkow Bo.209C Monsun 160FV
D-EPUD Bölkow Bo.209C Monsun 160FV
D-ETSA Bölkow Bo.209 Monsun 150RV
D-EUEB Bölkow Bo.209C Monsun 160RV
D-EHQI SIAT S.223V-3 Flamingo

SIAT 223 Flamingo

Die SIAT S.223 Flamingo gehört ebenfalls zu der Flugzeuggruppe, für die dieses Fly-In organisiert wurde. SIAT entstand zu dieser Zeit aus einem Zusammenschluss der Siebel Flugzeugwerke GmbH und der Algemeine-Transport-Anlagen GmbH. Anschließend fusionierte SIAT zu MBB. SIAT entwickelte die S.223 Flaming in den frühen 1960er Jahren. Wir haben einen solchen Typ auf Melle gesehen, den D-EHQI.

D-EHQI SIAT S.223V-3 Flamingo

Beifang

Der "Beifang" während dieses Einflugs war ausgezeichnet. Neben den Bölkows gab es noch einige andere sehr interessante Besucher. Zuerst erwähnen wir zwei originale F.8L Falcos. Der D-EKHU und der D-EKMK werden noch in Italien in den Werken Aeromere und Laverda gebaut. Ein alter Falco ist heutzutage ein schönes Investitionsobjekt. Davon abgesehen ist das Design des italienischen Stelio Frati ein fliegender Ferrari mit toller Optik.

Der Falco ist heutzutage als DIY-Box beliebt. Dann wird es als Seqouia F.8L Falco bezeichnet.

Op Melle ist eine Wartungshalle des ehemaligen Ruschmeyer-Werks ATC Aircraft Technology Consulting. Der Ruschmeyer R90 wurde Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre als schneller Viersitzer mit einziehbarem Fahrwerk gebaut. Dieser 'deutsche Cirrus' blieb bei einer Produktionszahl von 30 stecken, als das Geschäft 1996 unterging. In Melle wurden drei Flugzeuge gewartet und eines von der Decke abgehängt.

In einem anderen Hangar befand sich ein Juwel eines Zwillings. Es ging um den D-GOLF, einen klassischen Piper Apache E mit kurzer Nase. Am 7. Mai 1958 wurde es in den USA als N3398P neu registriert. Bereits am 11. Juli 1958 reiste er als D-GOLF nach Deutschland. Nach 61 Jahren sieht dieser Zwilling in seinen authentischen Farben immer noch sehr gut aus! Leider befand sich die Box im Inneren, so dass kein optimales Bild davon gemacht werden konnte.

D-GOLF Piper PA-23-160 Apache E

Quax ist ein deutscher "Verein zur Förderung von Historischem Fluggerät". Diese Firma hält eine große Gruppe antiker Flugzeuge in der Luft, die auf mehrere Flughäfen in Deutschland verteilt sind. Zu diesem Verein gehört auch das Fluggerät D-EQAX. Dies ist ein Focke-Wulf Fw.44J Stieglitz von 1936. Dieser Typ war für deutsche Verhältnisse der Tiger Moth in England oder der Boeing Stearman in den USA.

D-EQAX Focke-Wulf Fw.44J Stieglitz

Nachfolgend finden Sie eine Liste der anderen beobachteten Geräte:

Registrierung Typ Registrierung Typ
D-0113 Schleicher Ka 6E D-EPST Cessna 172R Skyhawk
D-2178 Schleicher ASK 13 D-EQAX Focke-Wulf Fw.44J Stieglitz
D-6644 Grob G102 Astir D-EQFA Robin Dr400 / 180R Remorqueur
D-8418 Schleicher ASK 21 D-ERAY Mooney M20J 201
D-EAQB Aquila A210 D-ETCW GlaStar GS-1
D-EDGS Aqula A210 D-GOLF Piper PA-23-160 Apache E
D-EEDR Ruschmeyer R90-230RG D-HLFM Schweizer 269C
D-EEJR Ruschmeyer R90-230RG D-HMAX Aerospool Dynamic Sport WT-9
D-EETT Piper L-21A-105 Super Cub D-KAVT Schleicher ASK-16
D-EEXE Heliopolis Gomhouria Mk.6 D-KDEU Scheibe SF.25C Falke
D-EFFA Ruschmeyer R90-230RG D-KLBW Grob G109B
D-EFGJ Diamant DA 20 Katana D-KMOR Scheibe SF-25C Falke 2000
D-EFZJ Cessna 172RG Cutlass RG D-MBMO Pro.Mecc Freccia
D-EGMS Robin DR400 / 180 Regent D-MGVI TL Ultraleicht TL-3000 Sirius
D-EKHU Laverda F.8L Falco IV D-MHPE Dallach D.3 Sonnenrad
D-EKMK Aeromere F.8L Falco III D-MLWW Dallach D.4B Faszination
D-ELHQ Robin DR.300 / 180R Remorqueur D-MTIS Tecnam P92 Echo Classic
D-EMMS Buche G36 Bonanza D-MTUD B & F Technik Funk FK.6
D-EMOB Cessna 172RG Cutlass RG II F-HKRE Tecnam P.2006T
D-ENDA Ruschmeyer R90-230RG G-AYGD Jodel DR1051 Botschafter
D-EODV Reims / Cessna FR182 Skylane RG PH-SKE Cessna 172P Skyhawk II

Abfahrt

Am späten Nachmittag fuhren wir wieder nach Hilversum. Wir machten auch einen Zwischenstopp in Rheine-Eschendorf (EDXE). Auch ein schönes Feld für einen Zwischenstopp. Hier sind ein paar interessante Boxen. Wir werden sicher später und sicher später darauf zurückkommen.

Bölkow-Treffen 2019 auf Melle-Grönegau aus der Luft gesehen

Das Fly-In war am Sonntag noch voll. Nur auf der Webcam des Feldes war zu sehen, dass am späten Nachmittag fast alle Kartons wieder zu Hause waren. Wir können auf eine sehr schöne Veranstaltung mit vielen interessanten Flugzeugen zurückblicken. Bei schönem Wetter und lockerer Atmosphäre hatten wir gerade einen TOP Tag!

Gepostet 25. Juni 2019

Berend Jan Floor